…boing bumm tschak….

Musikalisch habe ich mich bisher hier ja noch nicht wirklich zu erkennen gegeben, aber nun wird es einfach mal Zeit. Ich bin, was den Sound betrifft, ein Kind der 80iger. Das ganze Depeche Mode, Duran Duran, Spandau Ballet Zeug habe ich rauf und runter gehört. Mein Interesse für Musik und warum sie so ist wie sie ist, änderte sich Anfang 2000. Ich wollte nicht nur hören, sondern auch verstehen. Ich ging also in die Tiefe und die elektonische Musik machte den Anfang.

Woher kamen diese elektronischen Klange, wer hat diese Stil-Richtung maßgeblich beeinflußt, waren es, wie in vielen Bereichen, die Amerikaner? Nein, diesmal nicht! Das ist zumindest meine Sicht der Dinge!

Als  1968 Ralf Hütter und Florian Schneider-Esleben die Gruppe Organisation ins Leben riefen, war das wohl der Startschuß in eine neue Musikepoche. Beide ahnten zu diesem Zeitpunkt nicht, woher denn auch, welche Einflüße sie auf die Popmusik nehmen sollten.

1970 startete das Musikprojekt „Kraftwerk“. Es war eine Art musikalische „Kommune“ zu der sich immer wieder neue Musiker gesellten und sich ausprobierten. Alle hier an dieser Stelle aufzuzählen wäre des guten zu viel, aber ein Name sei genannt: Michael Rother, einigen sicher bekannt, gehörte auch eine kurze Zeit diesem Kollektiv an.

Waren  die ersten drei Kraftwerk-Alben von Hütter und Schneider  noch teilweise sehr akustisch und experimentell ausgerichtet, dass änderte sich 1973 denn Kraftwerk beschloß, den Sound ausschließlich elektronisch zu gestalten und melodische Pop-Elemente zu integrieren.

Ein neuer Musikstil war geboren und man nannte ihn Elektro-Pop und das Album Autobahn unterstrich dies in eindruckvoller Deutlichkeit . In der Zeit von 1970-1978 produzierte Kraftwerk 7 Alben die nicht nur in Deutschland wahrgenommen wurden. Nein auch in den amerikanischen Billboard-Charts tauchte die Kombo auf.

In den 80igern orientieren sich Bands wie zum Beispiel Depeche Mode an dem Sound von Kraftwerk aus den späten 70igern. Was macht denn Kraftwerk in dieser Zeit? Stillstand? Weitgefehlt…..die Band entwickelte sich weiter und setzte den nächsten musikalischen Akzent – Computerwelt – dieses Album sollte nachhaltig die Elektro- und Techno-Szene beeinflussen.

Von 1980- 2009 lieferte Kraftwerk eher wenig neues Material. In dieser Zeit erschienen 6 Werke. Kraft werk war in dieser Zeit sehr viel Live unterwegs, was man gar nicht recht glauben will. Doch es war in der Tat so, eine Live DVD vom Konzert in Moskau nenne ich mein Eigen.

Um den Einfluß von Kraftwerk, der bis heute besteht, deutlich zu machen, möchte ich an dieser Stelle Wikipedia zitieren:

„-Die Band inspirierte unzählige Künstler, darunter David Bowie, Human League, Depeche Mode, Duran Duran, Alphaville, O.M.D., Rammstein, Ultravox, Moby, New Order (Krafty) und Front 242. Außerdem haben sie einen großen Einfluss in der US-amerikanischen Electro-Funk- (Afrika Bambaataa u. a.) und später auch in der Detroit-Techno-Szene, die von Kraftwerks minimalistischen Arrangements und ihren tanzbaren Beats vor allem in der Anfangszeit stark geprägt wird. U.a. Jeff Mills und Derrick May, zwei der bedeutendsten Pioniere der Detroit-Techno-Szene, berufen sich direkt auf Kraftwerk als Inspirationsquelle für ihr künstlerisches Schaffen. Auch Jahre später inspirierte Kraftwerk noch andere Musikkünstler. 1994 veröffentlichten slowenische Bands ein Kraftwerk-Tribute-Album mit dem Titel „Trans-Slovenia-Express“. Das Projekt wurde 2005 mit „Trans-Slovenia-Express Vol.2“ fortgesetzt. (Beide CDs: Mute Records) So sind charakteristische Sequenzen in Musikstücken wie Jay-Z feat. Foxy Browns – Sunshine (Die Mensch-Maschine) oder Coldplays – Talk (Computerliebe) wiederzufinden. 2000 veröffentlichte Uwe Schmidt alias Señor Coconut das Album El Baile Alemán, welches ausgewählte Stücke Kraftwerks als Latin-Versionen neu interpretiert.-“

(Quelle: Wikipedia)

Natürlich habe ich als Musikliebhaber sämtliche Album von Kraftwerk im Schrank, nein heute sagt man ja „auf Festplatte“. Ich kann diese Musik zwar nicht jeden Tag hören, aber freue mich wenn man mal, überraschender Weise, ein Stück im Radio hört, sich erinnert und dann die Köpfhörer aufsetzt und im ipod nach Kraftwerk sucht.

….Wir fahr’n, fahr’n, fahr’n auf der Autobahn….aus der sicht und mit den worten von….

markus

 

…davon ist die Rede…..

 

 

8 Comments

  1. … es wird immer weitergeh’n – Musik als Träger von Ideen!

    🙂

    Kraftwerk live erscheint mir irgendwie unbeschreiblich. Bei der Tour Anfang der 90er passierte außer Musik … nichts! Oder vielmehr nicht viel, und die Menge tobte und stampfte dennoch. Genial.

    Ansonsten, Markus, eint uns ganz offensichtlich ein identischer Musikgeschmack.

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