Das für Dich wichtigste Album der Rock/Pop-Geschichte

ich finde so ein Blog lebt auch von der Interaktion, so dass ich heute einmal eine Frage stelle:

Welches war oder ist für dich das wichtigste Album der Rock/Pop-Geschichte und warum?

Ich bin sehr gespannt über Eure Kommentare, wobei das warum wohl der spannendste  Teil der Frage ist.

 

…eure meinung zu musik….aus der sicht und mit den worten von…EUCH….

markus

25 Comments

  1. Pink Floyd – The Wall

    ..nicht nur, weil es unbestrittenerweise ein großartiges Gesamtwerk ist, bei dem wirklich jeder mit einem Hauch von musikalischem Sachverstand seinen Hut ziehen MUSS (selbst wenn – unverständlicherweise – kein Gefallen an der musikalischen Darbietung vorhanden ist) – sondern auch,

    weil es mir total aus der Seele spricht.

      1. Wow.. klingt sehr interessant. Warum gabs das noch nicht zu der Zeit, als ich noch in Hamburg lebte ~seufz~

  2. Die erste (damals zuerst noch unveröffenntlichte) LP von Joy Division. Wurde noch unter dem Bandnamen Warsaw veröffentlicht.

    Bie heute eine sehr wichtige Platte mit genialen Songs, die viele andere Musiker, egal welcher Richtung, beeinflusst hat. Was haben wir damals in den 80ern das Bootleg gesucht. Ist das erste, das mir , ausser der Justice for all (die ja bei solchen Umfragen immer wiederganz vorne ist) oder Nirvanas Nevermind in den Sinn kam. Kennengelernt hab ich sie so ca. 84 und sie begleitet mich bis heuten und hat nichts an Faszination für mich verloren.

    Quadrophenia kam mir aber auch in den Sinn. Ich hab den Film damals gesehen, da war ich grade mal aus der Grundschule raus, wenn ich mich recht erinnere. Hat mich damals schwerstens beeindruckt. Keine Ahnung, wie oft ich ihn insgesamt gesehen hab.

      1. Hi Markus,

        Tom Waits : „Used Songs 1973-1980“ Ist aber wohl nicht unter Rock einzuordnen. Aber es erinnert mich an so viele Nächte in Bars und auf Partys und ich hätte es nicht besser ausdrücken können…:-)

  3. Depeche Mode – Music for the Masses gefolgt von Black Celebration! Wieso? Depeche Mode war eine der Bands, die auch im damaligen Ostteil Berlins aufgetreten sind, auf ihrer Tour „Music for the Masses“ Es hieß, die Karten werden DDR-weit über die Pionier- und FDJ-Gremien verteilt. Somit war zumindest der Hauch einer Chance dabei zu sein. Das Ende ist kurz erzählt, die Karten verblieben ALLE in Berlin, man wollte kein großes Aufsehen in der Republik erregen.

    Auszug Wikipedia: Mit dem Konzert am 7. März 1988 in der Werner-Seelenbinder-Halle in Ost-Berlin gehörten Depeche Mode zu den wenigen westlichen Bands, die in der DDR live aufgetreten sind.

    Dieses Album war somit für mich meine musikalische Weichenstellung. Black Celebration bekam ich dann auf Vinyl geschenkt, eines der besten Alben wie ich finde.

  4. Schwierige Frage! Zum einen, ist das, was mir persönlich wichtig war im Rahmen der Rock/Popgeschichte eher belanglos und das, dem ich musikgeschichtliche Relevanz einräume, persönlich nicht unbedingt sooo bedeutend – oder auch erst weit nach Veröffentlichung von mir wahrgenommen worden, so dass ein Teil des persönlichen Empfindens fehlt, das man hat, wenn man auf eine Neuerscheinung wartet, wie bekloppt zum Plattenladen rennt und in hingebungsvoller Antizipation seine Neuerwerbung zum ersten Mal hört …

    Also ganz persönlich ist für mich – omg, was für ein Quting – tatsächlich „Nena“, 1983. Es war mein erstes „Album“ und markiert für mich die Geburtsstunde meines Musikinteresses. Ich erinnere mich noch heute daran, wie wir Grundschul-Mädels um meinen Kasettenrekorder (meinen ersten Plattenspieler hab ich erst zum Geburtstag 1987 bekommen) hockten, die Texte in uns aufsogen und so ganz einfach nur Musik antizipierten. Nicht als Hintergrundgeräusch oder nebenbei oder zum Tanzen, sondern ganz bewusst und ausschließlich „nur“ zum Hören und ggf. Mitsingen (wie gut, dass das damals niemand mitgeschnitten hat!).

    Nur mit mittelbarem persönlichen Bezug, weil mit 1973 weit vor meiner Zeit, aber von Musik und Konzept völlig begeistert bin ich allerdings immer wieder von Pink Floyds „Dark Side of the Moon“. Über die musikgeschichtliche Dimension dieses Albums muss man wohl kaum ein Wort verlieren. Für mich persönlich ist es auch insoweit ein Meilenstein, weil ich mich nie so recht entschließen konnte, ob ich nun Elektrosounds oder gute „handgemachte“ Musik bevorzuge. „Dark Side“ verknüpft m.E. beides in kaum jemals erreichter Perfektion. Außerdem sind die Texte grandios und ich wünsche mir manchmal, dass sich das Konzept des Konzeptalbums mal wieder ein bisschen mehr durchsetzt und „Geschichten“ musikalisch nicht immer nur in Radio- und Download-tauglichen 3 Minuten erzählt werden müssen.

  5. Oha, was für eine frage… wenn du mich heute morgen nicht aufgefordert hättest hier meins kund zu tun… hätte ich hier sicher gelesen, was so andere menschen gerne hören… also hab ich den ganzen tag drüber nachgedacht… ja ich hab auch gearbeitet aber in der anderen zeit habe ich nachgedacht… und du kannst mir jetzt nicht vorwerfen, hier leichtfertig zu antworten…. aber … es geht nicht!… es geht nicht, weil ich keine album-hörerin bin und noch nie war… aber ich will hier jetzt auch nicht gehen ohne einen einblick zu geben… und ich denke, dass compilations durchaus unterschätzt werden… also jetzt hier mein ganz persönliches mixtape:
    style coucil – walls come tumbling down
    jamie cullum – mixtape
    nat king cole- one of those things
    depeche mode – somebody
    freddie hubbard – little sunflower
    lisa stansfield – change
    till brönner – 42nd & 6th
    aqua chillout – can´t smile
    nylon – ein tag den ich mag
    hilde knef – rote rosen

      1. Markus, sorry, dass ich anscheinend deine fragestellung gecrashed habe :-s… ging aber nicht anders.. ich hab aber gestern noch von martin (ex-chef) gelernt: „Ich glaube, Dich bringen AC/DC (Back in Black) und Linkin Park (Meteora) hier nicht so richtig weiter oder? Obwohl kaum einer weiß. dass Back in Black nach M. J.s Thriller das zweitmeistverkaufte Album aller Zeiten ist.“ wenns dir hilft 🙂

  6. Schwere Frage die Du da stellst, es gibt so viele Künstler – bekannte und weniger bekannte und dennoch hat jeder für sich kleine Meisterwerke gemacht. Hier meine Liste, verzeih mir wenn es nicht nur welche aus dem Rock/Pop sind :).

    Alter Bridge – Broken Wings
    Avantasia – The Wicked Symphony
    Draconian – Heaven Laid In Tears (Angels‘ Lament)
    Entwine – Soul Sacrifice
    Eternal Tears of Sorrow – Bride Of The Crimson Sea
    Eels – Fresh Blood
    Samael – Baphomet’s Throne
    Seether – Like Suicide
    Sentenced – Despair-Ridden Hearts
    Silversun Pickups – Substitution
    Staind – Believe
    Tarot – Tides
    U2 – The Hands That Built America
    Unheilig – Geboren um zu leben
    Metallica – Nothing Else Matters
    OneRepublic – Say (All I Need)
    Radiohead – Creep
    Mana – Labios Compartidos
    Led Zeppelin – Stairway to Heaven
    Them Crooked Vultures – New Fang
    Embrace – Ashes
    Iggy Pop – The Passenger
    The Airborne Toxic Event – Sometime Around Midnight
    Mark Lanegan – Strange Religion
    Eisbrecher – Vergissmeinnicht
    Oomph! „Sandmann“

  7. Oh das ist echt schwierig… aber ich hab jetzt mal kurz überlegt und mir sind spontan zwei eingefallen! Muss dazu sagen wenn ich meinen Musikordner zuhause gucken würde, hätte ich ähnliche Liste wie die anderen 🙂

    Ziemlich oldschool Bon Jovi – Cross Road (eines meiner ersten Alben auch)
    30 seconds to mars – A Beautiful Lie
    Kings of Leon – Only by the Night
    Christina Aguiliera – Stripped (scheiße man das Album hab ich wirklich gelieb)
    Paramore – Brand new eyes
    Paramore – Riot
    Linkin Park – Meteora
    Linkin Park – Hybrid Theory

    und viele viele mehr…

  8. Wenn wir schon bei einzelnen Songs angelangt sind, hier auch noch meine Liste meiner absoluten Favoriten:

    * Nine Inch Nails – Hurt
    * Massive Attack – Angel
    * Unkle – Inside
    * Pink Floyd – Welcome To The Machine
    * Dead Can Dance – The Host Of Seraphim
    * A Perfect Circle – 3 Libras (Renholder Mix)
    * AC/DC – Ride On
    * Metallica – For Whom The Bell Tolls
    * Seabound – Watching Over Me
    * Depeche Mode – Fly On The Windscreen
    * Extrabreit – Der Präsident ist tot
    * Genesis – Mama
    * Phil Collins – In The Air Tonight
    * Art Of Noise – Moments In Love
    * Modwheelmood – Mhz
    * Visage – Mind Of A Toy
    * The Cure – A Forest
    * Karel Fialka – Still Life
    * Beethoven – Mondscheinsonate

    (ohne wertende Reihenfolge, einfach die Songs, von denen ich spontan sagen kann, dass ich ihrer niemals überdrüssig werden könnte, weil sie zeitlos + genial sind, und mich in extremen Momenten meines Lebens begleiteten)

    – diese Liste ist durchaus als Empfehlung zu verstehen 😉

  9. The Strokes – Room on Fire

    Eine halbe Stunde lässig hingerotzte Garagenrockmusik, nach der (im Bereich Musik) bei mir nichts mehr wie vorher war.

  10. Hallo zusammen,
    tja Markus, da war ich ja von dieser Frage nun auch gleich sehr begeistert und wollte umgehend meinen Beitrag dazu leisten, aber…… dann stellte ich fest, dass ich diese Frage auch nicht konkret beantworten kann.
    Gibt so viele Alben/Bands, die ihren Platz, ihre Zeit in meinem Leben haben – nicht hatten, krame immer wieder die alten Schätze raus. Nicht aus Nostalgie, sondern weil es musik ist, die auch heute noch fasziniert.
    Erste Band, von der ich Alben gesammelt habe, waren The Cure. Erster Meilenstein: Seventeen Seconds. Wenn ich mich recht erinnere war es die Single „A forest“ die ein Freund irgendwann mal anschleppte, als ich gerade begann mich ernsthaft für Musik zu interessieren. Weiss bis heute nicht, warum mich dieser düstere Sound damals gleich begeisterte. Aber ich kann mir die alten Sachen auch heute noch hören – und genauso das was Robert Smith und sein Mannen in all den Jahren rausgehauen haben.

    Aber hat eben alles seine Zeit und so kamen danach noch viele Alben von viele Bands aus verschiedenen Musikrichtungen, die für mich persönlich wichtig sind.
    Beizeiten mehr 😉

    Gruß
    Volker

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