Burlesque auf St. Pauli

Im Zeitalter immer mehr inhaltsloser TV-Formate ist man doch ständig auf der Suche nach Fernsehen mit einem inhaltlichen Schwerpunkt. Dieses hat sich auch die Film und TV-Produktionsfirma  Signed Media in großen Buchstaben auf ihre Fahne geschrieben. Dem einen oder anderen sind Formate aus dieser feinen Fernsch-Schmiede, als Beispiel führe ich hier Tracks das Musikmagazin auf Arte an, bekannt. Fernab von den „ich-suche-irgendwas-sendungen-hauptsache-RTL“ liefert diese Hamburger Firma ein ganz anders Fernsehen ab.

Hier einmal ein TV-Tipp der Extraklasse:

„Burlesque auf St. Pauli

Dokumentation für den „Thementag St. Pauli“

3sat, 6.2.2011, 22.15Uhr

Strip- und Sexlokale auf St. Pauli: Die reine Fleischbeschau der Sexarbeiter tritt häufig an die Stelle von Erotik, Verführung und Sinnlichkeit. Heruntergekommene Touristenfallen, Erotik-Discounter und Junggesellenabschiede haben das wahrhaft Lustvolle aus dem Spiel der Körper und Identitäten verdrängt. Doch seit ein paar Jahren inspiriert eine neue Form erotischer Performance auch die „sündigste Meile der Welt“: New Burlesque.

Bei New Burlesque verbinden sich Striptease, Gesang, Schauspiel und Akrobatik. Gängige Schönheitsideale werden hinterfragt. Der Akt des Entblößens wird zu einem Spiel mit Geschlechterrollenbildern und sexuellen Klischees. Ausdruck, Originalität und Humor sind Trumpf, zählen mehr als ein perfekter Körper.

Das Queen Calavera ist seit einigen Jahren der Tempel der Szene. Der Auftrittsort ist eine Reminiszenz an die schummerigen Bars und Juke Joints der USA der 40er und 50er Jahre. Die Tänzerinnen des Queen Calavera Koko LaDouce, Eve Champagne und Leolilly erzählen, von ihren Einflüssen, Leidenschaften und Fantasien und bieten so den Ausgangspunkt für eine Zeitreise in das St. Pauli vergangener Tage.

Auch Drag-Queen Olivia Jones plaudert über ihre Liebe zu St. Pauli und ihrem Hang zur Kunst der Burlesque. Sie bietet mir ihrer Bar „Die Wilden Jungs“ das Kontrastprogramm. Hier ziehen sich Männer nur für Frauen aus.

Kiezfotograf Günter Zint berichtet von den Varietébühnen der zwanziger Jahre und dem Aufblühen einer verruchten Nacktkultur seit den fünfziger Jahren. Es scheint, als ob an keinem anderen Ort in Deutschland „Burlesque“ so zu Hause ist wie hier auf St. Pauli.

Im Rahmen dieser Dokumentation richtet SIGNED MEDIA den Blick ganz auf dieses Phänomen, zeigt die Treffpunkte, die schillernden Persönlichkeiten, die Geschichte und die Philosophie einer Bewegung, die wieder Sinnlichkeit und Glamour inmitten von Porno-Kinos und Tabledance etabliert.

Ein Film von Henrike Sandner

Sendetermine:
6.2.2011 22.15 Uhr, 3sat (Wdh. 7.2., 4.55Uhr)

3sat stellt am Thementag 24 Stunden lang in Dokumentationen, Reportagen und Spielfilmen das Viertel vor. Durch den Tag führen Drag Queen Olivia Jones und FC-St.-Pauli-Star Gerald Asamoah.“

Quelle:

Signed-Media

Ich habe mir diesen Termin schon fest vorgemerkt und ich hoffe ihr werdet es mir gleichtun….

Richtiges Fernsehen….aus der sicht und mit den worten von….

markus

…H&M…jetzt geht`s los….

….schon mit Spannung erwartet, was könnte ich wohl gestern bei einem Modediscounter wohl so erlebt haben? Der Reihe nach zu erzählen macht am meisten Sinn.

Mich als Hamburger treibt es nicht so häufig in die City…zu viele „Nicht-Hamburger“ die einem im Weg rumstehen ist einfach nicht so mein Ding an einem Samstag-Mittag. Der moderne Mann von heute, brauch aber dann und wann einfach mal ein paar meine Klamotten und so lies ich mich dazu hinreißen in die „Stadt“ zu fahren. Parkhaus Europapassage wurde angesteuert und mein Weg führte mich in den Männer(ganz wichtig)-H&M in selbiger Einkaufsmeile. Das Thema shoppen ist für mich wirklich kein Stress, denn ich habe, bei anderen Männer nicht immer vorhanden, Geschmack und weiß was ich will. In diesem Fall ging mir ein Hemd und die passende Krawatte ins Netz und wenn man schon mal da ist, nen 5er Pack Socken. Alles nicht spektakulär bis hier her. Mein Weg führt mich aber auch noch in einen anderen Store, des gleichen Mode-Discouter….für Hamburg-Kenner…Spitaler-Strasse! Zwischen durch hatte ich mir fix noch ein paar braune Schuhe gekauft und benötigte nun einen dazu passenden Gürtel. Also rein in diese besagte Filiale.

Meine Begleitung wollte in diesem Store auch noch das ein oder andere Einkaufen und so kam ich in den Genuss folgendes erleben zu dürfen…..

Dieser Laden führt Klamotten für beide Geschlechter und somit fand ich fix nen Gürtel, meiner Begleitung gefiel auch so einiges, also auf zur Umkleidekabine.

Da stand SIE!!!….Die H&M Umkleidenbeauftragte!!! Eine Frau, mitte 20ig, natürlich gutgekleidet und ihre Aufgabe besteht ausschliesslich darin…Kunden zu bevormunden, Kabinen zu zuweisen und Klamotten zu zählen!

Ich hatte ja nichts zum anprobieren und wollte auf der, sehr unbequemen, Sitzgelegenheit Platz nehmen…aber ich hatte  die Rechnung ohne diese junge Dame gemacht! Sehr bestimmend fragte Sie mich was ich denn hier wolle, wenn ich nur nen Gürtel habe?…ich antwortete…“sitzen“…..Es wurde mir genehmigt, vielleicht weil ich somit keine Kabine belegte. Ich setzte mich also und, ich liebe es , begann zu beobachten……

Frauen rauschten in den Vorraum der Umkleidekabinen und wollten mal so mir nichts dir nichts in eine freie Kabine marschieren….Nix da! Da war die H&M-Polizei….ich bin ein Kind der Bundesliga und habe die Einführung der 3 Punkte Regel kennen gelernt, heute habe ich die „5-Teile-Regel“ erfahren dürfen….Frauen, kaufen sicher häufiger Klamotten ein als ich und dürften somit diese Regeln kennen, falls nicht, heute wurde sie ihnen sehr deutlich klar gemacht.

Nun standen sie da, 27 Teile auf dem Arm, und mussten Entscheidungen treffen und das in Sekunden. 5 Teile=Kabine….27Teile=keine Kabine und Stress mit der Tante am „Einlass“….Es flogen also Hosen, Blusen usw. in die Ecke und die Türsteherin wies eine Kabine zu.

Ich beobachtete dieses Treiben ein bisschen ängstlich, denn ich wusste das ich Ihr ein Dorn im Auge war, weil ich nur „sitzen wollte. Was ich auch noch nicht wußte war, das es wohl auch nicht mehr in „Mode“ ist, die Kabinentür zu schliessen. Frauen, aber auch Männer, sprangen wild um mich herum…ich verlor ein bisschen den Überblick, bis plötzlich eine Tür neben mir auf ging und 6 junge Frauen aus 1!!!!er Kabine kamen….ich fragte mich warum, aber die Lösung war schnell gefunden….6 Frauen x 5 Teile= 30ig Teile…aha, dachte ich, so läuft das heute…

Mütter, die Ihren Sprösslingen die Hosen reichten…Frauen, die dann doch lieber ne Nummer größer nehmen wollten(wenn auch zähneknirschend!)…Männer, um Gotteswillen…..

Man man man….ich hatte ja keine Ahnung wie spannend es sein kann…wenn man nur „sitzen“ will…..

5 Teile…..aus der sicht und mit den worten von……

markus

…H&M…und die neuen Regeln

…Ich will noch nicht zu viel verraten, aber das, was ich heute bei H&M erlebt habe war der Hammer….

…Es wird lustig…aus der sicht und mit den worten von…

markus

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….Saisonbeginn 2011….

Tee 1…hurra, am Sonntag begann die Gofsaison 2011! Das warten hatte ein Ende und ich konnte endlich wieder auf die Murmel hauen. Das scheint auf den ersten Blick, für einen „Nicht-Golfer“ nichts spektakuläres zu sein, aber aus dem Blickwinkel eines Golf-Junkies sieht das dann schon mal ganz anders aus.

Anfang November habe ich meine letzte Runde 2010 gespielt und verbunden mit frühen und heftigen Wintereinbruch, keinen Ball mehr gespielt. Der Gang auf die Driving-Range war jetzt auch nicht so angesagt, denn auf Grund der Schneemassen, auch in Hamburg!!!, hätte es wenig Sinn gemacht. Bälle von Hand einsammeln und bei Minusgraden Bälle schlagen ist wirklich nicht so super spannend. Was macht man nun, ohne seine Droge Golf? Der kreative Sportgolfer lässt dann seinen Ideen freien Lauf und  – zack – hat man sich fix ein Trainingscenter zu Hause eingerichtet.

Wie muss man sich das jetzt wohl vorstellen? Dreht er die Heizung auf und knallt, aus dem warmen Wohnzimmer, die Bälle durchs geöffnete Fenster?…. Weitgefehlt, paaah! Da es bei diesem Sport eigentlich nur um eine wiederholbare Bewegung und weniger um den Ball geht, kann man das fabelhaft zu Hause trainieren (und sich herrlich schön reden, denn mal will SPIELEN!!!).

Man hat zwei Bewegungen, die immer wiederkehren!

  1. Den Rückschwung – das Ausholen für den Laien –
  2. Den Durchschwung – das drauf hauen für den Laien –

So, um den Rückschwung zu trainieren reichte mir ein einfaches Teraband. Die Übung jetzt hier im Detail zu erklären dauert mir zu lange, deshalb glaubt es mir einfach. Beim Durchschwung, da habe ich dann mal ganz andere Geschütze aufgefahren: BASEBALL-Schläger ist das Stichwort. Mit diesen Gerät lässt sich der Golfschwung wunderbar trainieren….

Putten durfte klar sein, oder ? Nee? Okay, da gibt es in Fachhandel diverse Trainigshilfen, aber letztendlich sind  sie alle gleich. Ein Kunstrasen und am Ende ist ein Loch, da muss die Murmel rein…. fertig!!!

Chippen, einer der wichtigsten Schläge wie ich finde, lässt sich wunderbar mit einen „Luftball“ (ist so ein leichter Ball der fürs trainieren zu Hause entwickelt würde) und einem großen Regenschirm trainieren. Man chippt, aus unterschiedlichen Distanzen, den Ball einfach in den Regenschirm.

So sah, sieht es eigentlich noch immer, mein Trainingscenter aus. Verschweigen will ich an dieser Stelle nicht, das „Tiger Woods PGA 09“ für die Wii auch mit von der Partie war, aber ich habe so viele Golfrunden darauf gespielt, das ich die „kack“-Musik schon mit singen kann…..

Zwei Dinge , die ein Golfabhängiger, in dieser Zeit so gar nicht braucht sind folgende:

  • ein SKY-Abo! Die Profis reisen der Sonne hinterher und spielen die feinsten Plätze und das dann auch noch in Polos. Man sitzt vor der Flimmerkiste und verdrängt den Gedanken es ist Winter!!!! Guckt man allerdings aus dem Fenster ist man ganz schnell wieder in der Realität.
  • Freunde, die sich einfach mal so im Dezember (zur Erinnerung, der Dezember war komplett kalt und Schnee ohne Ende) auf nach Florida machen, dort wunderschöne Golfplätze spielen. Nein, nicht nur dass man es weiß und vielleicht verdrängen könnte…via Facebook bekam man dann auch noch Bilder und Statusmeldungen.

Bitte jetzt nicht denken, das sich da Neid bei mir breit gemacht hätte…nein echt nicht….aber es trägt zur „ich-will-auch-golf-spielen-stimmung“ nicht unbedingt bei.

Plötzlich und unerwartet hat der Wettergott – sitzt Kachelmann eigentlich wieder im Knast? – ein Einsehen und beschert uns ein frühlingshaftes Januar-Wochenende. Diese Gelegenheit bei Schopfe gepackt, online eine Startzeit auf einer Golfanlange östlich Hamburgs gebucht, und es ging Sonntag den 16.01.2011 um 14:40 das erste mal auf die Wiese.

Dieser Platz, wir spielten dort 9 Loch, liegt mir und daher auch der perfekte Platz für die erste Runde. Auf der fahrt dort hin, stellt man sich natürlich viele Fragen….nee, eigentlich nur eine….treffe ich die Pille oder habe ich alles verlernt.

Dann kommt das übliche Prozedere: einchecken, einen Korb Bälle auf der Range und ein bisschen Putten….

Dann 14:40, mitteleuropäischer Zeit, wurde an Tee 1 auf geteet und ein entspanntes Holz 3 ins Fairway gespielt…..ENDLICH!!!!!

Die Runde ist schnell erzählt: Es wurden Pars und Bogeys gespielt und man war mit der ersten Runde mehr als zu frieden. Nein, der Start hätte nicht besser laufen können…….

Mit der untergehenden Sonne fiel der letzte Putt(zum Par) und man war einfach glücklich. Ein Sonntag ganz nach dem Geschmack eines Golfers……

es wird aufgeteet…aus der sicht und mit den Worten von….

markus

…bundespolitik…es darf geschnuppert werden!

…ich hatte nach der verpatzten Bundestagswahl wirklich die Absicht Politik mit zu gestalten, und entschloß mich für eine „Gast-Mitgliedschaft“ in der SPD. Musste aber feststellen, dass mir das ganze nicht wirklich liegt. Leider hat man das Frau Nahles nicht erzählt, so dass mich vorgestern diese Mail erreichte:

 

„Lieber  Markus Zipp,

seit mehr als einem Jahr bist Du nun Gastmitglied der SPD. Ich freue mich, dass Du
diesen Schritt zu uns gemacht hast. Die Gastmitgliedschaft – wir sagen auch
„Schnuppermitgliedschaft“ – soll Dich mit der Sozialdemokratie vertraut machen.

Heute schreibe ich Dir noch einmal mit der herzlichen Bitte, als Vollmitglied
unserer Partei für die Zukunft der Sozialen Demokratie einzutreten.

Unsere Gesellschaft befindet sich an einer entscheidenden Wegmarke. Ob
Wirtschaftskrise, Klimawandel oder die Herausforderungen des demografischen
Wandels: Es bedarf mutiger und zukunftsfähiger Entscheidungen, diese Probleme in
den Griff zu bekommen.

Die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung wird diesem Anspruch nicht gerecht.
Mehr denn je wird eine starke SPD in Deutschland gebraucht. Wir haben mit unserem
Grundsatzprogramm und dem Beschluss des Dresdner Parteitages einen klaren Kompass.
Werde jetzt Mitglied der SPD und hilf mit, diese richtige Politik durchzusetzen.
Als Mitglied hast Du die Möglichkeit, Dich aktiv zu beteiligen. Deine Meinung zählt,
Dein Beitrag wird gehört. Du kannst an Abstimmungen und an Mitgliederbefragungen
teilnehmen. Darüber hinaus hast Du als Vollmitglied das aktive und das passive
Wahlrecht. Du kannst Genossinnen und Genossen in Ämter und Funktionen wählen.
Du kannst Dich selbst zur Wahl stellen. Ich möchte Dich dazu ausdrücklich ermutigen.
Denn die SPD kann nur so stark sein, wie die Menschen, die unsere Werte und Ziele
unterstützen. Wir brauchen mehr Mitglieder, die politische Verantwortung
übernehmen.

Die SPD war und ist eine Mitgliederpartei. Sie hat eine lange Geschichte, die geprägt ist
durch den Kampf um soziale Gerechtigkeit, Fortschritt und Demokratie. Große Namen
sind mit unserer Partei verbunden. In unserer Zeit sind wir es nun, die den Stab
übernehmen und Verantwortung tragen müssen. Ich würde mich sehr darüber freuen,
Dich bald als Vollmitglied der SPD begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Nahles“

Hoppla dachte ich….dann willst du mal antworten:

Sehr geehrte Frau Nahles,

vielen Dank für Ihre charmante Erinnerung!
Ja ich habe mir, seit nun mehr einem Jahr die Entwicklung der SPD, und ganz im speziellen in Hamburg, angesehen und bin mir immer noch nicht sicher ob Partei-Arbeit etwas für ist. Ich komme aus der Wirtschaft und kenne dort klare Strukturen in der Analyse, der Planung und der Durchführung von Projekten oder Prozessen. Was ich aber auf den diversen Veranstaltungen erlebt habe war mehr als amateurhaft, so dass ich mich wirklich sehr schwer damit tue in eine Vollmitgliedschaft zu wechseln.
Hierbei geht es nicht um die politische Ausrichtung, sonder viel mehr in ihrer Umsetzung.
Ja Sie haben recht, wenn Sie sagen dann ändere diese Dinge. Dieses habe ich versucht, aber es war sehr schwer, in meinem Distrikt, einem 80ig Jahre alten Mann die Bedeutung von Social-Media-Marketing zu erklären, um nur ein Beispiel zu nennen.
Auf den Punkt gebracht, bin ich eine andere Arbeitsgeschwindigkeit gewohnt und da kann Politik nicht schritthalten.
Natürlich gibt es eine Zeit des Redens, aber der muss auch eine Zeit des Handelns folgen. Diesen Eindruck hatte ich leider nicht!
Dennoch habe ich immer noch die Motivation Politik zu machen.

Vielleicht sollte man noch mal in den Dialog treten und das Pro + Contra diskutieren.“

 

Mir war natürlich klar, dass es sich dabei um eine Massen-Email gehandelt hat, aber ich trotzdem oder gerade deswegen geantwortet habe.

Sie da, jemand muss meine Mail wohl gelesen haben, denn heute morgen erreichte mich dieses Schreiben……

„Lieber Markus Zipp,

Vielen Dank für Ihre offene Antwort, die uns auch eine echte Anregung ist!
Ich habe Ihre Mail an Frau XXXX, die Geschäftsführerin Ihres SPD-Kreises, weitergeleitet. Sie wird sich in den nächsten Tagen bei Ihnen melden, um zu überlegen, wo und wie Sie sich bei der SPD einbringen können.
Bleiben Sie dabei, motiviert und auch mit etwas Geduld. Als Gastmitglied können Sie das auch noch ein weiteres Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

XXXXXXXXXXXXX
SPD-Parteivorstand
Referat Mitgliederwerbung und -entwicklung“

 

Man darf gespannt sein….vielleicht mache ich ja bald Wahlkampf für Olaf Scholz….

Politik zum Schnuppern….aus der sicht und mit den worten von…

markus

…braucht keine Sau…

….eine Winterpause.

Ich glaube, ich sprechen jedem Fußball-Fan aus der Seele, wenn ich sage …Hey, was soll eine Winterpause und vor allen Dingen was sollen wir in der Zeit machen?

Natürlich brauchen unsere Spieler, nach einer harten Vorrunde, eine gewisse Erholung, aber was wird aus uns..den Fan`s?  keine Montags-Büro-Auswertung, keine gezittere am Spieltag, keine Freude über einen Sieg, keine Trauer  bei einer Niederlage und auch kein „ach geht so“ bei einem Unentschieden….

Die Winterpause ist für den urbanen Fußball-Fan vertanene Lebenszeit. Soll wir etwa auch ins Trainingslager fahren? Wenn ja, was sollen wir trainieren? Geduld? Fußball-Fans haben alles…Leidenschaft, Hingabe, Herzblut, aber bestimmt keine Geduld. Samstage damit zu verbringen „bummeln“ zu gehen, sind nicht die Dinge nach denen wir streben. Wir wollen ins Stadion, ne Wurst und Bier im Nacken, nach einem Torjubel. Wir wollen aber nicht bei H&M in der Schlange vor der Damenumkleidekabine stehen und Klamotten halten…Sätze wie: „Schatz, du siehst total toll aus“ gehen uns nur schwerlich über die Lippen. Wir wollen „Glück auf“ brüllen…..

E...Wohnzimmers sind noch 1 1/2 Wochen bis Rückrundenstart, eine schier unendliche Zeit. ich werde die Zeit nutzen, ich weiß noch nicht wie, aber nutzen werde ich sie…..

Winterpause ist SCHEIßE…..aus der sich und mit den worten von….

markus

….eine ganze Stadt steht Kopf

…eine ganze Stadt steht Kopf….

..denn es ist Derby-Zeit in Hamburg.

Nun, solche Fußballspiele sind in der Bundesliga doch nichts Besonderes, zumal man die Mutter aller Derby`s hat: FC Schalke 04 vs. BVB Dortmund. Doch dieses Spiel ist für die Stadt und die Region was ganz Besonderes.

Warum wird sich der nicht so fußballaffine Leser jetzt fragen?

Diese Frage ist in einem Satz nicht zu beantworten, aber es geht dennoch!

 

St. Pauli ist eben St. Pauli und der HSV der HSV.

 

ST.PAULI: Es handelt sich hier um einen kleinen Hamburger-Stadtteil, der die Frechheit besitzt nun auch im Oberhaus des deutschen Fußballs zu spielen. Damit aber nicht genug, denn dieser Verein, aber auch der Stadtteil, fordern nun den nordisch unterkühlten „großen“ Hamburger Sport Verein heraus. Es treffen die feinen Hamburger-Kaufleute mit Ihren großen, wenngleich auch lange zurückliegenden, Erfolgen auf eine Mannschaft, die von sich selbst sagt  sie seien Freibeuter. Diese ganz besondere Situation spaltet nun die Stadt. Es geht hier bei weitem nicht um nur zwei Fußballclubs, nein hier geht es um Lebensphilosophie. Da haben wir auf der einen Seite St. Pauli mit seinem Rotlicht-Milieu, hier wo man das Astra aus der Pulle trinkt. Eine Fankultur, deren Macht selbst der Verein desöfteren schon zu spüren bekam. Wenn diese Fans was nicht wollen, dann wird es aber mal ganz schwer für den Club es durchzusetzen. Hier mischen sich Ärzte mit Hartz IV Empfängern, Unternehmensberater mit dem Malocher im Hafen. Im Stadion sind sie dann alle Gleich und begleiten singend, zu Hells Bells(einmalig in der Fußball-Bundesliga), ihre 11 Freibeuter aufs Spielfeld. Wer bei St. Pauli die großen Stars sucht, der wird leider enttäuscht. Hier ist jemand ganz anderes der Star – DER STADTTEIL –

 

Das sieht bei den rot Hosen, wie der HSV von seinen Anhängern genannt wird, ganz anders aus. Der HSV hat Jahr für Jahr den Anspruch um die Deutsche Meisterschaft mit zuspielen, dementsprechend herrscht dort eine ganz andere Transferpolitik. Beim HSV zählen nur große Namen, der aktuelle Superstar ist Ruud van Nistelrooy. Hier erwartet der Fan einfach große und spektakuläre Transfers und verknüpft eine sehr hohe Erwartungshaltung daran. Der HSV will auf „Weltverein“ machen und das wollen seine Fans auch sehen. Der HSV ist vornehm, wie es sich für Hamburger-Kaufleute eben gehört. Im Stadion gibt es einen Familien-Block und des Vereinslied gibt es als Karaokeversion an der Videoleinwand. Natürlich hat der Verein auch eine sehr stolze und gewachsene Fankultur, aber die haben es zum Teil sehr schwer das ganze Stadion mitzureißen.Das Publikum ist kritisch und mehr oder weniger erfolgsverwöhnt. Der HSV muss einfach abliefern, dass erwarten die Zuschauer.  Die Spieler und in der letzten Zeit auch zahlreiche Trainer sind sich dieser Aufgabe nicht immer bewußt. Die Fans tragen die Raute, das Vereinssymbol, im Herzen und verlangen diese Leidenschaft auch von ihrer Mannschaft.

Das war jetzt doch nicht ganz in einem Satz wie sich die Situation aktuell in Hamburg darstellt.

 

Heute ist Freitag und beide Lager bereiten sich auf den Sonntag vor. Es gibt wenige, die das Spiel an sich aus den Augen verlieren und mit Gewaltaktion aufwarten. Ich hoffe es wird friedlich sportlich verlaufen.

 

Das Derby beschäftigt natürlich auch die Hamburger Öffentlichkeit. Die Gazetten sind voll von Vergleichen der einzelnen Spieler. Fragen wie zum Beispiel: Schafft es der Kleine gegen den Großen, werden im Vorfeld dieses Spiels zig-fach gestellt und so schön nicht beantwortet. Jeder der auch nur im Ansatz mal was mit den beiden Vereinen zu tun hatte meldet sich zu Wort, ob man will oder nicht. Aber auch in den Büros, in den Fabriken und wo sonst auch immer wird über das Derby gesprochen und jeder hat eine Meinung, wenn er den Fußball-Fan ist. Die anderen, also die sich nicht für diesen Sport interessieren, die haben es richtig schwer, denn sie müssen sich für ein Lager entscheiden ob sie wollen oder nicht.

Ein Derby, egal in welcher Stadt, ist sicher kein kulturelles Ereignis ähnlich den Wagner-Festspielen in Bayreuth, aber dennoch bringt es eine ganze Region in Bewegung. Da ist auch gut so, denn in der Bewegung liegt die Kraft (Zitat Fanta 4).

Sonntag um 17:15 hat das ganze spekulieren ein Ende und wir haben ein Ergebnis(hoffentlich kein Unentschieden, dass ist kein Fisch kein Fleisch) und es geht sofort wieder von vorne los, denn dass schöne ist ja – ES GIBT EIN RÜCKSPIEL – Also Schluß der vielen Worte, sollen die Jungs doch Sonntag zeigen was sie drauf haben. Mir persönlich ist es nämlich völlig egal, denn mein Fußball-Herz schlägt seit 36 Jahren für einen anderen Club und ich bin nur im „Exil“ in Hamburg.

…Derby-Zeit in Hamburg…aus der Sicht und mit den Worten von…

 

Markus Zipp

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…Stadt-Land-Fluss(Gewässer, sehr wichtig!!)…

…..wer kennst es nicht dieses alte Spiel, was man in Schulpausen gespielt hat. STADT, LAND, FLUSS….als mir heute ein Kollege erzählte, dass  2 Mitarbeiterinnen dieses Spiel spielten….dachte ich, och wie schön….das gibt`s noch!!!! Was er mir dann aber zu berichten hatte, war kaum zu glauben….und ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen sollte….nee, stimmt gar nicht…ich wusste es sofort…mich tot lachen bei so viel Dummheit….

so folgendes hat sich zu getragen…Stadt, Land , Gewässer….ich weiß gar nicht wie das schreiben soll, weil ich immer noch lachen muss…..

okay, ich versuchs……also los geht`s…Die beiden Damen spielen also…wie der Zufall es will wird der Buchstabe C auserwählt…..jede schreibt fleißig und schnell ihr Wissen zum Buchstaben C nieder….fertig….nun kommt es zur Auswertung….jetzt geht es los…..“was du hast du bei Land?“…Antwort „Chile“….“ich auch“…“was hast du bei Gewässer (diese Erweiterung wurde gemacht, weil beide für nur „Fluss“ zu dämlich sind…..)?“…Antwort“…chilenischer See“….“den gibt`s gar nicht“….“doch den gibt`s woll“…..“nee, gibt´s nicht….das müssen wir googlen“…..“ja, das müssen wir googlen…den gibt´s echt, glaub mir!“…..

also bemühten die Beiden nun Google um herauszufinden ob es den See Namens „chilenischer“ gibt!!!!!!!!

Gesagt getan….und siehe da, was kommt bei Google an zweiter Stelle…. „Im großen Süden liegt der größte chilenische See, der Lago General Carrera (970 Quadratkilometer, XI. Region (Aisén))……“…als die, die chilenischer See voller Überzeug geschrieben hat, das sah, schrie sie….“siehste, da steht`s…sogar fettgedruckt….“

….Kein Scheiß…das ist wirklich so passiert….hey, was hatten die beiden in der Schule???….nur Religion und Klatschen…???….Ja ich weiß, ich bin ein Arsch und mache mich auf andere Kosten lustig…aber mal ehrlich…wer würde das nicht tun…..ich gebe aber auch zu, dass ich herrlich über meine eigene „Dummheit“ lachen kann…ich bin sicher keiner, der nur austeilt und nichts vertragen kann………

……das Leben ist doch immer noch die beste Comedy-Show……….

…..blöd bleibt blöd…..aus der sicht und mit den worten von……

markus

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