What a wonderful world….

 

 

 

 

 

 

 

 

 

….war heute früh, das erste Lied was ich im Autoradio gehört habe. Ich musste zwangsläufig an die Menschen in Japan denken, und dass die dieses Lieb gerade mal richtig scheiße finden. Ich gebe zu, ich habe es auch für einen Moment.

Leben wir den in einer wunderbaren Welt? Ist alles so schön wie in diesem Lied besungen? Darf am in diesen bewegten Tagen die Welt in der wir leben wundervoll finden?

Ja, das darf man und ich finde das soll man sogar. Natürlich sind unsere Gedanken, wenngleich auch nicht in jeder Minute, bei den Menschen in Japan. Natürlich beobachten wir die Krisen im nahen Osten. Sollten wir dann nicht auch die Welt, und ich meine unseren sozialen Lebensraum (Familie, Freunde und den Lieblingsfußballclub) gerade deshalb wundervoll finden?

Ich sage JA!

Denn das ist doch der Platz, unsere Welt, wo wir Kraft, Erholung und Entspannung finden, um das alles was in der Welt passiert verarbeiten zu können. Wir sollten uns doch dieses Stück „heile“ Welt bewahren und pflegen. Morgen wird die Sonne wieder auf gehen und das Leben wieder eine neue Herausforderung an uns stellen. Ich kann dazu sagen, dass ich das alles besser meistern kann, weil ich weiß dass ich tolle Menschen um mich habe. Das ich e-Mails bekomme in denen am sich zum Golf spielen verabredet und sich darauf freut. Das man einen Menschen an seiner Seite hat, der zu einem steht.

Ja, dass hier ist heute sehr emotional, vielleicht auch sentimental, aber als ich dieses Lied heute früh hörte fühlte ich mich so. Dieser Song ist heute latent immer in meinem Kopf….diese Ohrwurm-Geschichte.

Vielleicht bin ich auch nur ein kleiner Spießer….ich und die heile Weltnummer….wenn es denn so ist, Scheiß drauf! Das bin ich dann aber mal super gern!

Ich mache einfach das worauf ich Bock habe und heute habe ich Bock auf….I think to myself
what a wonderful world.

…der Amstrong….aus der sicht und mit den worten von….

markus

….Saisonbeginn 2011….

Tee 1…hurra, am Sonntag begann die Gofsaison 2011! Das warten hatte ein Ende und ich konnte endlich wieder auf die Murmel hauen. Das scheint auf den ersten Blick, für einen „Nicht-Golfer“ nichts spektakuläres zu sein, aber aus dem Blickwinkel eines Golf-Junkies sieht das dann schon mal ganz anders aus.

Anfang November habe ich meine letzte Runde 2010 gespielt und verbunden mit frühen und heftigen Wintereinbruch, keinen Ball mehr gespielt. Der Gang auf die Driving-Range war jetzt auch nicht so angesagt, denn auf Grund der Schneemassen, auch in Hamburg!!!, hätte es wenig Sinn gemacht. Bälle von Hand einsammeln und bei Minusgraden Bälle schlagen ist wirklich nicht so super spannend. Was macht man nun, ohne seine Droge Golf? Der kreative Sportgolfer lässt dann seinen Ideen freien Lauf und  – zack – hat man sich fix ein Trainingscenter zu Hause eingerichtet.

Wie muss man sich das jetzt wohl vorstellen? Dreht er die Heizung auf und knallt, aus dem warmen Wohnzimmer, die Bälle durchs geöffnete Fenster?…. Weitgefehlt, paaah! Da es bei diesem Sport eigentlich nur um eine wiederholbare Bewegung und weniger um den Ball geht, kann man das fabelhaft zu Hause trainieren (und sich herrlich schön reden, denn mal will SPIELEN!!!).

Man hat zwei Bewegungen, die immer wiederkehren!

  1. Den Rückschwung – das Ausholen für den Laien –
  2. Den Durchschwung – das drauf hauen für den Laien –

So, um den Rückschwung zu trainieren reichte mir ein einfaches Teraband. Die Übung jetzt hier im Detail zu erklären dauert mir zu lange, deshalb glaubt es mir einfach. Beim Durchschwung, da habe ich dann mal ganz andere Geschütze aufgefahren: BASEBALL-Schläger ist das Stichwort. Mit diesen Gerät lässt sich der Golfschwung wunderbar trainieren….

Putten durfte klar sein, oder ? Nee? Okay, da gibt es in Fachhandel diverse Trainigshilfen, aber letztendlich sind  sie alle gleich. Ein Kunstrasen und am Ende ist ein Loch, da muss die Murmel rein…. fertig!!!

Chippen, einer der wichtigsten Schläge wie ich finde, lässt sich wunderbar mit einen „Luftball“ (ist so ein leichter Ball der fürs trainieren zu Hause entwickelt würde) und einem großen Regenschirm trainieren. Man chippt, aus unterschiedlichen Distanzen, den Ball einfach in den Regenschirm.

So sah, sieht es eigentlich noch immer, mein Trainingscenter aus. Verschweigen will ich an dieser Stelle nicht, das „Tiger Woods PGA 09“ für die Wii auch mit von der Partie war, aber ich habe so viele Golfrunden darauf gespielt, das ich die „kack“-Musik schon mit singen kann…..

Zwei Dinge , die ein Golfabhängiger, in dieser Zeit so gar nicht braucht sind folgende:

  • ein SKY-Abo! Die Profis reisen der Sonne hinterher und spielen die feinsten Plätze und das dann auch noch in Polos. Man sitzt vor der Flimmerkiste und verdrängt den Gedanken es ist Winter!!!! Guckt man allerdings aus dem Fenster ist man ganz schnell wieder in der Realität.
  • Freunde, die sich einfach mal so im Dezember (zur Erinnerung, der Dezember war komplett kalt und Schnee ohne Ende) auf nach Florida machen, dort wunderschöne Golfplätze spielen. Nein, nicht nur dass man es weiß und vielleicht verdrängen könnte…via Facebook bekam man dann auch noch Bilder und Statusmeldungen.

Bitte jetzt nicht denken, das sich da Neid bei mir breit gemacht hätte…nein echt nicht….aber es trägt zur „ich-will-auch-golf-spielen-stimmung“ nicht unbedingt bei.

Plötzlich und unerwartet hat der Wettergott – sitzt Kachelmann eigentlich wieder im Knast? – ein Einsehen und beschert uns ein frühlingshaftes Januar-Wochenende. Diese Gelegenheit bei Schopfe gepackt, online eine Startzeit auf einer Golfanlange östlich Hamburgs gebucht, und es ging Sonntag den 16.01.2011 um 14:40 das erste mal auf die Wiese.

Dieser Platz, wir spielten dort 9 Loch, liegt mir und daher auch der perfekte Platz für die erste Runde. Auf der fahrt dort hin, stellt man sich natürlich viele Fragen….nee, eigentlich nur eine….treffe ich die Pille oder habe ich alles verlernt.

Dann kommt das übliche Prozedere: einchecken, einen Korb Bälle auf der Range und ein bisschen Putten….

Dann 14:40, mitteleuropäischer Zeit, wurde an Tee 1 auf geteet und ein entspanntes Holz 3 ins Fairway gespielt…..ENDLICH!!!!!

Die Runde ist schnell erzählt: Es wurden Pars und Bogeys gespielt und man war mit der ersten Runde mehr als zu frieden. Nein, der Start hätte nicht besser laufen können…….

Mit der untergehenden Sonne fiel der letzte Putt(zum Par) und man war einfach glücklich. Ein Sonntag ganz nach dem Geschmack eines Golfers……

es wird aufgeteet…aus der sicht und mit den Worten von….

markus

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